Mount Klassik
- das größte Klassik-Konzert Baden-Württembergs 2026 mit der
Badischen Staatskapelle
Hauptbühne | Sonntag | 10:00 (ticketpflichtig)
Im Jahre 1662 als Hofkapelle des damals noch in Durlach residierenden badischen Fürstenhofes gegründet, entwickelte sich die Badische Staatskapelle zu einem Klangkörper mit großer nationaler und internationaler Ausstrahlung. Berühmte Hofkapellmeister wie Franz Danzi, Hermann Levi, Otto Dessoff und Felix Mottl leiteten zahlreiche Ur- und Erstaufführungen, z. B. von Hector Berlioz, Johannes Brahms und Béla Bartók. Als Gast standen Richard Wagner und Richard Strauss gleich mehrfach am Pult der Hofkapelle. Hermann Levi führte in den 1860er-Jahren die ersten regelmäßigen Abonnementkonzerte des damaligen Hoforchesters ein, die bis heute als Sinfoniekonzerte der Badischen Staatskapelle weiterleben. Generalmusikdirektoren wie Joseph Keilberth, Christof Prick, Günther Neuhold und Kazushi Ono führten das Orchester trotz Kriegen und Finanznöten in die Neuzeit, ohne die Säulen des Repertoires zu vernachlässigen.

Die Badische Staatskapelle zeigt sich auch heute noch mit einer kompletten Spannweite zwischen Repertoirepflege und Präsentation zukunftsweisender Zeitgenoss:innen, exemplarisch hierfür der Name Wolfgang Rihm. Justin Brown legte als Generalmusikdirektor von 2008 bis 2020 einen Schwerpunkt auf die Pflege der Werke Wagners, Berlioz’, Verdis und Strauss’ und gestaltete abwechslungsreiche Konzertspielpläne, für die er zusammen mit seinem Team die Auszeichnung „Bestes Konzertprogramm 2012/13“ vom Deutschen Musikverlegerverband erlangte. Seit 2020 amtiert Georg Fritzsch als Generalmusikdirektor der Badischen Staatskapelle mit einem Schwerpunkt auf den Werken von Richard Strauss und Richard Wagner. 2021 trat die Staatskapelle dem Verein Orchester des Wandels Deutschland bei. Die Geschichte der Staatskapelle ist 2023 auch als Chronik in Buchform erschienen. Im November 2024 hat sich die Badische Staatskapelle mit anderen Karlsruher Institutionen zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften den musikalischen Nachwuchs zu fördern. In einem festlichen Konzert hat sie einen neuen Klangkörper begründet: die Junge Kapelle Karlsruhe. Das Gründungskonzert markiert den Beginn einer Partnerschaft der Jugendorchester des Helmholtz-Gymnasiums und des Badischen KONServatoriums mit der Badischen Staatskapelle.
Die Badische Staatskapelle ist eines der traditionsreichsten Orchester Deutschlands, das derzeit über 90 Musiker:innen aus rund 20 Nationen vereint. Das Buch "Die Badische Staatskapelle - EIne Chronik" umfasst in großen Bögen den Werdegang des Orchesters, beschreibt große Höhepunkte und spart auch dunkle Zeiten nicht aus. Zudem veröffentlichte die Badische Staatskapelle 2025 ihre vierte CD-Produktion in der Edition Badische Staatskapelle: Sinfonische Werke von Richard Strauss.
Im Jahr 2025 wurde das Badische Staatstheater für FLOW - Tage der Nachhaltigkeit mit dem OPUS KLASSIK in der Kategorie „lnnovationspreis für Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet. Der OPUS KLASSIK ist der bedeutendste deutsche Preis für klassische Musik und würdigt herausragende musikalische Leistungen.
Programm
Hauptbühne | Sonntag | 10:00 (ticketpflichtig)
Tänze quer durch Europa
| Komponist | Stück |
| Carl Maria von Weber (1786 – 1826) | Ouvertüre zur Oper Euryanthe |
| Léo Delibes (1836 – 1891) | Tänze aus dem Ballett Coppélia Prélude & Mazurka Entracte & Walzer Csardas |
| Amilcare Ponchielli (1834 – 1886) | Tanz der Stunden (aus der Oper La Gioconda) |
| Johannes Brahms (1833 – 1897) | Ungarische Tänze Nr. 19 h-Moll. Allegretto Nr. 20 e-Moll Poco allegretto Nr. 21 e-Moll Vivace |
| Antonín Dvořák (1841 – 1904) | Slawische Tänze op. 46 Nr. 8 g-Moll. Presto op. 46 Nr. 2 g-Moll. Allegretto scherzando op. 72 Nr. 7 C-Dur Allegro vivace |
| Manuel de Falla (1876 – 1946) | Danse finale (aus dem Ballett Der Dreispitz) |
| Jacob Gade (1879 – 1963) | Tango Jalousie |
| Alexander Borodin (1833 – 1887) | Polowetzer Tänze (aus der Oper Fürst Igor) |
Dirigent & Moderation: Georg Fritzsch






