Von Wegen Lisbeth

Freitag, 20. Juli 2018, 17.30 Uhr

Hauptbühne

Als Supportband von AnnenMayKantereit und Element Of Crime erspielten sie sich eine so beachtliche Fangemeinde, dass die Berliner bald darauf schon ganz allein die großen Clubs der Republik füllten. Sie bezeichnen ihre Musik als Indie-Pop. Wie soll man deutschsprachige Musik denn auch nennen, zu der neben der klassischen Gitarre-Schlagzeug-Bass-Instrumentierung auch ein Regenbogenachttästler (buntes Metallophon, empfohlen ab drei Jahren), ein japanisches Omnichord (elektrische Harfe, Wert 2,50 Euro) oder eine Steeldrum (vergleiche: chinesische Wokpfanne) gehört? Dazu die feinsinnigen Texte von Sänger Matze, stets irgendwas zwischen bitterer Ironie, Großstadtmelancholie und brutaler Punchline. „Ihr Thema ist das Leben in der Großstadt, wenn man jung ist, ein bisschen verpeilt und sehnsüchtig, aber viel zu lässig, um sich das anmerken zu lassen“, schrieb die Süddeutsche Zeitung. Und genau so geben sich die Fünf, immer entlarvend pointiert – und natürlich immer über Mädchen und bestens tanzbar.

Von wegen Lisbeth:
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